Irgendwann nach der Katastrophe haust die Menschheit in zerstörten Städten, wo die brutale Staatsgewalt einer übermächtigen Firma herrscht. Da ist es auch nur logisch, dass die Bevölkerung in Untermenschen und Priviligierte unterteilt wird, oder? Ein Polizist namens "Bone" vereinigt sich mit der Prostituierten Helen, um der berüchtigten "Crime Zone" zu entfliehen. Eine gnadenlose Hetzjagd quer durch Wüsteneien beginnt...
In dieser in Peru abgedrehten Roger-Corman-Produktion geht es zu wie in den üblichen Z-Grade-Science-Fiction-Filmen, die da nach der "Mad Max"-Reihe entstanden sind: Wüst, düster und gewalttätig. Einen roten Faden in der zusammengeklaubten Handlung, die von "Running Man" über "Die Klapperschlange" bis hin zu "Blade Runner" reicht, zu finden, ist recht mühsam, denn das wirre Durcheinander von Schießereien und Dialogparts in unterbelichteten Billig-Sets kommt extrem ermüdend daher. Der zynische Unterton von "Crime Zone" dürfte selbst die Alles-Seher unter den Science-Fiction-Fans davon abhalten, sich diesen Schund bis zum belanglosen Ende an zu sehen. Mit Peter Nelson, Sherilynn Fenn, David Carradine, Michael Shaner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin