Rita und Dana wollen ihre Ehekrise meistern und fahren deshalb zusammen mit ihrem zehnjährigen Sohn Kevin in den Campingurlaub. Unterwegs nimmt die Familie den Anhalter Eric mit. Dieser entpuppt sich schnell als Psychopath, der Kevin manipuliert und die Mutter verführt. Ein Katz-und-Maus-Spiel um die Familie beginnt…
Der qualitativ über dem Durchschnitt stehende Psychothriller kann mit einer guten Besetzung, einer einprägsamen Musik und einem größtenteils interessanten und spannenden Plot aufwarten. Leider hat es Bob Yari aber nicht geschafft, die etwas schleppende Handlung zu Beginn ein wenig zu straffen. Doch schon nach zwanzig Minuten läuft das Vier-Personen-Stück auf Hochtouren. Gut herausgearbeitet ist das klassische Motiv des Rattenfängers, weil auch Eric mittels einer Flöte erste Kontakte zu Kevin knüpft. Trotz des Happy-Ends, welches ein besseres Ende als die „Carrie“-inspirierten Schluß-Schocks ist, ahnt man, daß nicht alles wieder so sein wird, wie es vorher war. Gute Unterhaltung zum seichten Gruseln. Mit Maxwell Caulfield, Edward Albert, Shawn Weatherly und Matt Norero.
© Selbstverlag Frank Trebbin