Franks Bewertung

star / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Tief in den Wäldern von Finnland: Der derangierte Sohn der Famile Kyyrölä hat als einziger das schreckliche Massaker an ihnen überlebt (siehe: „Muttertag II“). Mit einer speziellen Saunakur holt er jedoch die Toten wieder ins Leben zurück. Sein Bruder Arvon, leicht verkohlt, wird nach Helsinki geschickt, um dort Geld zu verdienen. Logisch, daß der Untote dort aneckt…

Oh Mann, hört dieser finnische Scheiß denn niemals auf? Nun ist dieser skandinavische Backwood-Vertreter bereits in die zweite Runde gegangen, und alles ist noch so bescheuert wie am Anfang. Eigentlich ist Olli Soinios Fortsetzung sogar noch einen Zacken schärfer (im Sinne von schlimmer): Als Parodie zu schwach, als Komödie zu banal und als ernster Horrorstoff viel zu blöd. Was also soll man mit „Army of Zombies“, der übrigens auf dem Fantasy-Filmfest in Berlin 1992 als Geheimtip angepriesen wurde (ja, man glaubt es kaum und das auch noch in finnisch mit englischen Untertiteln), anfangen? Nun, ganz einfach: Müll zu Müll. Entsorgung ist hier angesagt. Da fragt man sich nur, ob „Army of Zombies“ auch den „grünen Punkt“ hat? Ursprüngliche deutsche Vermarktungstitel: „Armee der Zombies“ und „Muttertag III“. Auf Video letterboxed (1,69:1). Mit Karl Sorvali, Mikko Kivinen, Soli Labbart, Erkki Pajala u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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