Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine indonesische Prinzessin wird Zeugin des grausamen Mordes an ihrem Vater. Der Täter –ein Typ mit einer horriblen Maske (deshalb „The Ghostly Face“!)– ist sonst eher dafür bekannt, daß er eine Art Robin Hood ist. Und richtig: Eine Gruppe böser Mitmenschen hat sich eine Kopie der Maske verschafft, um so den Rächer der Enterbten in Mißkredit zu bringen. Die Prinzessin vollendet schließlich ihre Rache.

„Das Geistergesicht der roten Dschunke“ hat eigentlich nichts mit dem Horrorgenre zu tun, sollte aber nicht unerwähnt bleiben, weil a) die Kollegen Hahn/Jansen ihn natürlich in ihrem „Lexikon des Horrorfilms“ verrissen haben (obwohl er ganz spaßig ist) und b) er ein knallharter Splatter-Eastern ist. Die endlos langen, streckenweise ermüdenden Kämpfe sind versetzt mit einigen happigen, ziemlich blutrünstigen Details, die man sonst nur in unserem geliebten Genre findet. Dennoch soll einigen Quellen zufolge die deutsche Fassung nicht unerheblich gekürzt sein. Apropos deutsche Fassung, wie so oft bei sogenannten Kung-Fu-Streifen hat man sich bei der Synchronisation besondere Mühe gegeben (jetzt lachen). Untermalt ist dieser Eastern mit geklauter Musik aus „Spiel mir das Lied vom Tod“. Auf Video cropped. Die Angaben über Herkunftsland, Regie und Darsteller sind mit Vorsicht zu genießen, denn das Ganze sieht mir nach einer indonesischen Produktion aus. Mit Shang Kuan Ling-Feng, Chen Hui-Lou, Lenin Marlina, Deteso Tomo u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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