Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vann Siegert ist einer, der sich treiben lässt, scheinbar ziellos, von Ort zu Ort. Niemand ahnt, dass sich hinter der Maske des netten flachsblonden Softies ein Psychopath und Serienkiller verbirgt. Diesmal erscheint er als einsamer Pickup-Trucker, wie aus dem Nichts kommend, in einer sonnigen Kleinstadt irgendwo an der Pazifikküste im Nordwesten der USA. Bei Doug und Jane Derwin findet der nette junge Mann ein Zimmer. Und als sich in dem Ort die rätselhaften Todesfälle mehren, und Menschen auf mysteriöse Weise verschwinden, würde niemand auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass der sympathische Vann etwas damit zu tun haben könnte (Zitat Presseheft).

Krampfhaft, wirklich allzu krampfhaft wird hier versucht, den künstlerischen Erfolg von "Henry – Portait of a Serial Killer" zu wiederholen, in dem wiederum ein Serienkiller-Film intoniert wird, bei dem die Hauptfigur sympathisch erscheint und seine Morde nur beiläufig passieren. Doch während John McNaughton elektrisierende Spannung erzeugte, macht sich bei "The Minus Man" nur gähnende Langeweile breit. Das führt natürlich ins Minus, äh, zu Abstrichen, denn bei so wenig Thrill mag selbst die ausgeklügelste Handlung nur wenig bringen. Die Darsteller geben sich redliche Mühe, gegen das lasche Skript anzuspielen, doch leider bleibt es bei ihren hilflosen Versuchen. Warum "The Minus Man" in den USA eine durchweg positive Reputation erfuhr, ist mir wirklich rätselhaft. Mit Mercedes Ruehl, Dennis Haysbert, Sheryl Crow, Owen Wilson, Brian Cox u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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