Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Thomas Mason meldet seine Schwester Catherine, die sich im Transvestitenmilieu Miamis gut auskennt, als vermißt. Da sich genau dort auch ein Serienkiller seine Opfer sucht, ist der Fall für die Polizei schon so gut wie gegessen. Thomas engagiert jedoch die Privatdetektivin Charley Vasquez, die zusammen mit dem zwielichtigen Cop Jack Doyle dem schrecklichen Geheimnis der Mason-Familie auf die Spur kommt...

"Ein Grab zuviel" ist ein in der ersten Hälfte ebenso kolportagehafter wie oberflächerlicher Krimi, der über weite Strecken nicht nur wegen der Nebenrollenbesetzung mit Michael Madsen (Spielt der jetzt gerne in Transvestiten-Storys mit?) an den thematisch ähnlich gelagerten "Tod aus erster Hand" erinnert. Erst zum Schluß entwickelt sich die Handlung zu einem handfesten Drama, das mit Thriller-Effekten à la "Psycho" durchsetzt ist. Unter der Ägide eines weitaus begabteren Regisseurs wie Ricky King hätte daraus durchaus ein besserer Film werden können als nur dieses leidlich spannende Genremischmasch mit makabrer Schlußpointe. Darstellerische Leistungen, Drehbuch und technischer Standard sind ebenfalls nur Mittelmaß. Des weiteren mit Jeff Fahey, Maria Conchita Alonso, James Hong u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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