Roger Mortis und Doug Bigelow, zwei Cops aus Los Angeles, werden mit einem mysteriösen Kriminalfall konfrontiert, bei dem einige lebende Tote einen Juwelier in Beverly Hills überfallen haben. Die beiden Polizisten nehmen die Ermittlungen auf und kommen auch schon bald hinter das Geheimnis der verbrecherischen Zombies. Bevor sie der Lösung des Falles zu nahe kommen, werden sie allerdings selbst zu Zombies gemacht. Urheber dieser horriblen Schweinerei ist der Arzt Doktor McNab, der sich zu einem modernen Frankenstein aufschwingt…
Mit „Dead Heat“ hat Ex-Cutter Mark Goldblatt eine äußerst kurzweilige Genremischung aus Cop-, Zombie- und „Re-Animator“-Motiven hingelegt. Die teilweise sehr brutalen und blutrünstigen Actionszenen wurden mit schwarzhumorigen Dialogen abgeschwächt, so daß „Dead Heat“ auch für ein Mainstream-Publikum verträglich geworden ist. Durch die Vielzahl von Inside-Jokes und der Anhäufung greller, irrwitziger Aktionen ragt „Dead Heat“ als einer der wenigen innovativen Streifen der letzten Zeit heraus. Der in typischen Actionfilmen bislang ungebrochen zur Schau getragene Machoismus („Miami Vice“ läßt hierbei grüßen!) wird auf konsequente Weise bis über den Tod hinaus ausgereizt und somit dem Spott des Zuschauers freigegeben. Die soliden Make-Up-Effekte sind ein reines Vergnügen und erhöhen den Unterhaltungswert des Films ungemein. Die deutsche Fassung entspricht übrigens der ungeschnittenen R-Rated-Fassung. Mit Treat Williams, Joe Piscopo, Darren McGavin, Vincent Price u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin