Der kleine, außerirdische Kobold namens „Munchie“ wird wegen seines letzten Erdabenteuers vor ein interstellares Gericht gestellt. Doch zu seinem Glück erhält er Bewährung und darf auf die Erde zurück. Dort muß er der vom Pech verfolgten Linda McClelland und ihrem kleinen Sohn Chris helfen. Dank Munchie wird das Leben der McClellands um einiges turbulenter und witziger…
Leider treffen diese beiden Attribute auf Jim Wynorskis Kinderfilm überhaupt nicht zu, denn er ist zum Gähnen langweilig, stellenweise penetrant süßlich und hat mit den allerersten „Munchies“ aus dem Jahre 1987 überhaupt nichts zu tun. Möchtegern-Star Andrew Stevens gibt zwar in „Munchie– Der witzige Außerirdische“ einen Beweis zur Selbstverarschung, doch bleibt dies auch der einzige Lichtblick in einer unbedarften Alienkomödie, die von Roger Corman für ein schnelles Cash-In produziert wurde. Wie der gute Roger allerdings Angus Scrimm dazu überreden konnte, eine Nebenrolle zu bekleiden, wird wohl in ein paar Jahren der Stoff für eine Anekdote sein (vgl. u. a. die Entstehung von „Targets -Bewegliche Ziele“). Des weiteren mit Lesley-Anne Down, Trenton Knight, John Byner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin