St. Louis in den 50er Jahren. Seltsame Dinge geschehen da rund um Robbie, einem kleinen Jungen, der von seinen Eltern mit starker Hand erzogen wird. Robbie ist oft aggressiv, spricht mit fremder Stimme und lässt Gegenstände durch die Luft wirbeln. Pater Ray McBride, der von diesem Fall hört, holt Robbie zu sich nach Hause und konstantiert, daß der Junge vom Teufel besessen ist. Der vom Krieg und Alkohol zerissene Glaubensbruder William Bowdern hilt, einen Exorzismus an Robbie durchzuführen...
Wie stand es so schön in einer Programmzeitschrift: „Exorzist“ auf TV-Niveau. Und genau so sieht diese Kabel-TV-Produktion auch wirklich aus. Die Storyline ist fast gleich, die Poltergeist-Einfälle gleichen sich in etwa und und und. Besser wird „Vom Teufel besessen“ dadurch allerdings nicht, denn die Inszenierung durch Steven E. de Souza kann ihre Herkunft wahrlich nicht verleiugnen und versandet ohne nennenswerte Höhepunkte. Angeblich soll das alles ja auch einem wahren Fall aus dem Jahre 1949 basieren, nur eben, daß William Friedkin bei dem wesentlich intensiveren „Der Exorzist“ die superbe Romanvorlage von William Peter Blatty heranziehen durfte. O. g. Laufzeit ist ohne Endcredits. Mit Timothy Dalton, Henry Czerny, Piper Laurie, Christopher Plummer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin