In der Saint-Mary-Gemeinde von Pater Cusack geht ein Mörder um, der sich seine Opfer unter alleinstehenden, jobsuchenden Frauen sucht. Durch eine Beichte erhält der Priester einen Hinweis auf den Mörder, doch ist er an sein Schweigegelübde gebunden. Als er selbst an einem Tatort vorgefunden wird, gerät Pater Cusack unter Verdacht. Nun setzt er alles daran, den psychopathischen Killer eigenhändig zur Strecke zu bringen…
In erster Linie geht es in Bradford Mays Psychothriller natürlich um den inneren Konflikt, den der Priester (glaubwürdig und edel: Christopher „Superman“ Reeve) bei der Wahrung des Beichtgeheimnisses eingeht. Der Ausweg aus dieser Misere (er darf der Polizei nichts verraten und muß selbst ermitteln) ist dann auch der Aufhänger für eine Geschichte, die ebenso Motive aus dem zur Zeit sehr beliebten Serienkiller-Subgenre gebraucht, um Spannung zu erzeugen. Die Morde geschehen alle nach einem kirchlichen Ritual und lassen „Todsünden“ in einer Ecke mit jenen Filmen stehen, die mittels sakraler Symbolik zu schockieren versuchen. In diesem Fall hält sich das allerdings in Grenzen, denn „Todsünden“ ist ein –im übrigen sehr gut gemachter– TV-Streifen. Des weiteren mit Roxann Biggs, Francis Guinan, Weston McMilan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin