Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

England irgendwann im Mittelalter. Der finstere Duke of Norwich lebt ungehindert seine sadistischen Obsessionen aus. So läßt er z.B. Lord Harkin einfach köpfen, nur um an dessen Lady heranzukommen. Auch in der Folterkammer des Grafen geht es hoch her: Alle Opponenten werden gemartert und getötet, bis der böse Herrscher die Kontrolle über das ganze Land hat.

Wer Andy Milligan kennt, der weiß, daß der Film weder in England gedreht wurde noch daß originale Sets und Kostüme aus der besagten Zeit benutzt wurden. Der Film ist nämlich nur im Garten des Milligan’schen Hauses auf Staten Island heruntergekurbelt worden. Die Handlung ergeht sich in weidlich ausgeschlachteten Folter- und Brutaloszenen (die durch die schlechte Bildqualität fast Snuff-Charakter haben) sowie in steif bzw. unglaubwürdig gespielten Liebesszenen. Apropos Schauspieler: Diese sind so mies und unkonzentriert, daß man sogar einen popelnden Sargträger beobachten darf (so stand es bestimmt nicht im Drehbuch). Ansonsten bietet „Torture Dungeon“ alles, was zu einem echten Trash-Film gehört: eine die Ohren beleidigende Musik, eine starre Kameraführung und viles mehr. Mit Jeremy Mishkin, Susan Cassidy, Neil Flanagan, Patti Dillon u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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