Einige überzüchtete Riesentomaten können einer Regierungsforschungsfarm „entkommen“ und terrorisieren einen Landstrich von der Größe Hintertupfingens. Die bedrohten Hausfrauen alarmieren die Nationalgarde, die dann schnell unter der Leitung von Krisenstabsleiter Dixon Herr der Lage wird: Man kämpft den „Angriff der Killertomaten“ matschig nieder!
Trotz einiger witziger Einfälle und der gewollt unseriösen Machart des Streifens, ist dieser vom Verleih als „schlechtester Gemüsefilm überhaupt“ angekündigte Pseudo-Horrorkomödie nichts weiter als ein in die Länge gezogener, nicht zündender Gag. Die zum Ende hin vermehrt eingesetzten Operngesänge sind schlimmer als die Szenen, in denen unschuldige Kinder von drei Meter hohen Tomaten zerquetscht werden. Ein zu Unrecht aufgebauschter Kultfilm, denn das Ganze ist schlichtweg doof. Leider hat das John De Bello nicht davon abgehalten, noch zwei Fortsetzungen nachzuschieben („Die Rückkehr der Killertomaten“ und „Die Killertomaten schlagen zurück“). Mit David Miller, Sharon Taylor, George Wilson, Jack Riley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin