Virginia, eine junge Schauspielschülerin, liebt schaurige Gruselromane. In einer verstaubten Bibliothek fällt ihr das Buch „I, Madman“ von ihrem Lieblingsautor Malcolm Brand in die Hände. Sofort gerät Virginia in den Bann des magischen Schmökers, der die Titelfigur zur Wirklichkeit werden läßt. So sieht sich Virginia bald von einem wahnsinnigen Mörder verfolgt, der sein Gesicht mit den abgeschnittenen Ohren, Haaren und Lippen seiner Opfer neu „umgestaltet“– nur, um Virginia zu gefallen.
Obwohl sich „Hardcover– Rückkehr aus dem Reich der Toten“ einer durch den Erfolg von „Nightmare– Mörderische Träume“ beliebten Technik der Verquickung von Realität und Phantasie bedient, ist er doch zusätzlich ein gutes Beispiel dafür, wie man den Zuschauer auch mittels eines spannenden Plots manipulieren kann. Die Schocks kommen gut gezielt herüber und erinnern in ihrer Treffsicherheit an die frühen Filme von John Carpenter. Regisseur Tibor Takacs knüpft in vielen seiner Motive von „Hardcover– Rückkehr aus dem Reich der Toten“ an seinen Erstling „Gate– Die Unterirdischen“ an, verläßt aber den Boden des Teenager-Horrors, um mit dieser beinharten Story auch Hardcore-Fans zu unterhalten. Mit Jenny Wright, Clayton Rohner, Randall William Cook u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin