Die 3000 Jahre alte Mumie des farbigen Voodoo-Priesters Guede Nibo aus Jamaika soll mit dem Schiff in ein Museum überführt werden. Weil sich an Bord eine Frau befindet, die der ähnlich sieht, die Guede einst geliebt hat, erwacht die Mumie zu neuem Leben. Mit jedem Mord, den Guede begeht, gewinnt er an Stärke und sogar an menschlichem Aussehen. Guede Nibo macht sich an die besagte Frau heran…
Dieser Voodoo-Stinker des untalentierten Manuel Cano („Sumpf der Raben“) ist eine wahre Zumutung. Weder die Charaktere werden ordentlich vorgestellt, noch läuft die Handlung nach einem nachvollziehbaren Schema ab. Langweilige, starr abgefilmte Tanznummern wechseln sich mit touristischen Füllszenen ab, die die Karibik im verwackelten Postkartenformat zeigen. Zwischendurch gibt es Horror aus der untersten Schublade. Die Dialoge der US-Fassung (in der liegt mir der Film nur vor) bewegen sich knapp unter dem Niveau eines Erstklässlers und sorgen gelegentlich für Heiterkeit. „Voodoo Black Exorcist“ ist ein echtes Abschreibungsprojekt und wahrlich kein Aushängeschild des Genres. Das US-Video ist bis auf die Titelsequenz cropped. Mit Aldo Sombrell, Eva Leon, Alfredo Mayo, Fernando Sancho u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin