Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


1.037 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Weihnachten in London. Überall begegnet man Santa Claus, der in seinem lustigen Kostüm die Kinder beschenkt und den Menschen vor dem Feiertagstrubel ein Lächeln entlockt. Doch dem frohen Treiben wird bald ein blutiges Ende gesetzt: Ein irrer Mörder im Weihnachtsmannkostüm Gewande bringt bestialisch seine Kollegen um. Inspectot Harris von Scotland Yard verdächtigt den Reporter Giles der Morde, der jedesmal als erster am Tatort war.

Von den existierenden Weihnachtsmann-Filmen ist dies ohne Frage der härteste und bösartigste. Für eine britische Produktion bietet er all’ jene Sachen, für die sonst eher die Italiener bekannt sind: Genüßlich breitgetretene Mordszenen, Sadismus und unausgelebte Sexualität. Das Motiv ist uralt: Ein Kind beobachtet einen, die Mutter vergewaltigenden Santa Claus, bekommt einen Tick und bringt alle Weihnachtsmänner um. Daß Edmund Purdom aber als Darsteller und Regisseur überfordert ist, deshalb auch ein Co-Regisseur, sieht man anhand der denkbar schlechten Füllszenen zwischen den Morden. Anzumerken ist jedoch noch, daß die Opfer in diesem Brutalo-Slasher alle männlich sind. Hierzulande ist „Fröhliche Weihnachten“ auf Video verboten. Des weiteren mit Alan Lake, Belinda Mayne, Mark Jones, Caroline Munro u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme