Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Bevor das endgültige Tötungsprogramm installiert werden konnte, gelingt dem Prototyp eines für die Army entworfenen Cyborg-Warriors die Flucht und er kann seinen Bewachern entkommen. Nun ist der perfekte Humanoid ganz auf sich allein gestellt. Die Army ist ihm auf den Fersen. Da lernt unser Roboter ein junges Mädchen kennen…

Der Film ist eine dumme, hohlwangige Action-Klamotte, die krampfhaft Motive aus „Terminator“ etc. bemüht, um das gähnende Publikum wenigstens ein bißchen bei Laune zu halten. So gibt es z.B. auch eine Kopie der berühmten „Disco-Szene“. Die deutsche Fassung, die nicht nur bei der Gewalt gekürzt zu sein scheint (es gibt da noch andere Holprigkeiten), überzeugt vor allem durch die stilvolle Synchronisation, die wieder einmal sämtliche Filmfiguren zu Deppen degradiert. Melodramatisch wird das Ganze durch die Liebesgeschichte zwischen dem Cy-Warrior und einer blonden Schönheit sowie durch das tragische, tränenreiche Ende aufgewertet. Dazu wird ein lustloser Elektroniksound abgedudelt, der so manchen Hund zum Heulen bringt. Alles in allem ist „Cy-Warrior“ ein echter Schuß in den Ofen. Giannetto de Rossi sollte lieber –wie bei den Fulci-Streifen– beim Make-Up-Schmieren bleiben. Mit Frank Zagarino, Henry Silva, Sherri Rose, Brandon Hammond u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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