Hollywood. Chris und Leila warten auf ihre große Musikkarriere. Als Leila die Rocklegende Colin Gramercy kennenlernt, scheint der Durchbruch geschafft zu sein. Doch leider bleibt Chris dabei auf der Strecke, denn Colin will Leila ganz für sich haben. Da findet Chris heraus, daß Colin für eine gewisse Megan Demeritt arbeitet, die mit dem Teufel im Bunde steht…
Hinter „Raging Angels“ verbirgt sich eine merkwürdige Mischung aus Musik-Videoclip-Ästhetik und „Omen“-esker Horrorstory, die allerdings zu keiner Zeit so richtig funktioniert. Allzu verliebt in alte Hardrock-Titel verläßt sich Chris Christiansen in der ersten Hälfte auf die peitschende Musikuntermalung und vergißt darüber völlig, die Geschichte zu entwickeln. Vieles erscheint dem Zuschauer nebulös, und selbst am Ende des Ganzen ist man nicht unbedingt schlauer, zumal der mit schlechten Trickeffekten versehene Schlußkampf zwischen einem Dämon und einem Engel mit zunehmender Länge zu Lachkrämpfen verleitet. Wer einmal sehen möchte, was Engel wirklich anrichten können, dem sei „God’s Army“ empfohlen. Auf Video letterboxed (1,7:1). Mit Michael Paré, Diane Ladd, Sean Patrick Flannery, Shelley Winters u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin