Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwann in der Zukunft stirbt Astronaut Jeff Hale bei einem Weltraumunfall. Kurz darauf erwacht er in einer fremden Welt, in der sich andere verstorbene Personen aus verschiedenen Zeiten und Ländern aufhalten. Jeff ist auf „Riverworld“, einer Art Fantasy-Spielplatz der Götter, gelandet, auf dem sich alte Römer, Kaiser Nero, einige Vandalen, ein Neandertaler und die hübsche Priesterin Mali tummeln. Nero will natürlich prompt wieder herrschen, was US-Bürger Jeff selbstverständlich zu verhindern weiß...

Nicht nur die im oben stehenden Kurzinhalt angesprochene Welt-Polizei-Mentalität der Amerikaner ist wieder einmal ärgerlich sondern schlicht und ergreifend dieser ganze tumbe TV-Film, der mit internationalen Geldern auf billigste Weise produziert worden ist. Die Action ist mächtig flügellahm (es sei denn, man steht auf schlichte Prügelorgien), die Dialoge sind platter als eine Hühnerbrust und der sehr ernst unterfütterte philosophische Aufbau des Ganzen (Leben nach dem Tod und so) schlägt selbst so berüchtigte Biertisch-Diskurse wie Donald P. Borchers „Die phantastische Geisternacht“. Sollte das Leben nach dem Tod wirklich so aussehen, dann würde ich persönlich doch lieber eine Rolle als Zombie bei George A. Romero vorziehen. Mit Brad Johnson, Emily Lloyd, J. Cake u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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