Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwo im philippinschen Dschungel wird das Grab eines alten Shaolin-Priesters gefunden. Die Reporterin, die bei der Graböffnung dabei war und ein geheimnisvolles Amulett an sich genommen hat, ist fortan vom Geist des Shaolin besessen. Gleichzeitig wird ein junger US-Soldat verdächtigt, mehrere Philippinos grausam und in ritueller Weise getötet zu haben. Dabei sind dies die Taten der besessenen Reporterin, die damit ein uralten Fluch erfüllt.

Was wie ein x-beliebiger Martial-Arts- bzw. Söldnerfilm beginnt, entwickelt sich im Verlauf der recht dünnen Handlung zu einem profanen Okkult-Thriller, wie man ihn schon oft gesehen hat. Neu ist allerdings die exotische Kulisse der Philippinen, die bereits Eddie Romero Anfang der 70er Jahre mehr oder minder zu nutzen wußte. Jan-Michael Vincent als jugendlicher Held wirkt etwas deplaciert, weil sein Gesicht schon so zerfurcht ist wie ein verschrumpelter Pfirsich. Das Kameradenmilieu des Militär wird glorifizierend überzeichnet und ist das einzige richtige Ärgernis in einem Film, der sogar Kurzkommentare aus dem Off für nötig hält, damit auch dem dümmsten Zuschauer die Einfallslosigkeit der Handlung auffällt. Mit R. Lee Ermey, Jan-Michael Vincent, Nancy Everhard, Pat Skipper u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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