Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Carl Bryce hat vor 20 Jahren als Teenager seine Eltern auf grausame Weise ins Jenseits befördert. Um diese Tat hat sich eine Legende gebildet, die heute dazu führt, daß Student Mark und ein paar Freunde die alte Plantage der Blythes außerhalb von New Orleans aufsuchen, um dort Spukphänomene auf Video zu bannen. Und tatsächlich: Das verfallene Gemäuer blutet, monströse Fallen sind gestellt und auch Carl scheint noch sein Unwesen zu treiben...

James Merendino, der diesen Film inszenierte, die Musik und das Drehbuch schrieb, versucht mit „Trespassing“ gleich auf mehreren Pfaden zu wandeln: „Ketten-Sägen-Massaker“, „Blair Witch Project“ und die Slasher-Pics der frühen 1980er-Jahre werden da mehr oder weniger auffällig kopiert und auf inhaltlicher Ebene miteinander verbunden. Was einem so richtig erfolgreichen Endergebnis allerdings im Wege steht, sind die gewollt artifizielle Video-Optik und die oftmals nervend wackelige Kameraführung. Durchaus gelungen dagegen ist der tonale Schrecken, der durch „Trespassing“ intoniert wird. Die schräge Musik und die einschlägig überhöhten Soundeffekte sorgen für das, was durch die allzu beliebig erscheinende Story nicht erzeugt werden kann: ein bißchen Gänsehaut. Als moderner, blutig gestalteter Haunted-House-Thriller, der sich mit urbanen Legenden beschäftigt, ist „Trespassing“ aber durchaus mehr als einen Blick wert. Auf DVD 16:9. Mit Clayne Crawford, Jeff Davis, Daniel Gillies, Ashley Scott u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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