Eine Website namens “VampSisters.com” verspricht den schnellen Zugriff auf ausgefallene Pornos, bringt dem zahlenden Besucher aber leider den Tod, denn die Homepage wird von drei weiblichen Vampiren gepflegt, die so ihre Opfer finden. Als immer mehr Männer in der Stadt verschwinden, klicken sich Detective Sonny und seine Kollegin Jennifer von der Sitte auf die Seite, um so dem Treiben ein Ende zu setzen…
Don Dohler ist zurück! Und seiner Vorliebe für billigen Horror mit krassen Home-Made-Effekten scheint er immer noch zu frönen! Zwar dient er bei „Vampire Sisters“ nur als Produzent (siehe auch: „Stakes“), aber seine Cheapie-Handschrift als Regisseur ist auch hier so allgegenwärtig, so daß man fast vermuten könnte, Joe Ripple wäre nur sein Pseudonym. So ist dann „Vampire Sisters“ ein durch und durch schlechter Film (Kein Wunder, lag das Budget bei nur 5.000 $) mit allem was dazu gehört: eintönige Sets (einer Quelle zufolge das eigene Haus der Ripples), unbegabte Darsteller und unerotische Sex-Szenen sind da noch auf der Plusseite zu verbuchen. Doch in heutiger Zeit, wo man Filme mal ganz schnell am Wochenende mit einer digitalen Kamera herunterkurbelt und sie dann mittels der billigen DVD-Schiene an den Mann bringt, ist Don Dohler schon fast wieder der einäugige König unter den Blinden. Und dennoch: Dreck bleibt Dreck. Die Code-1-DVD ist Vollbild. Mit Mark C. Lassie, Darla Albornoz, Leanna Chamish, Syn DeVil u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin