Irgendwie gab es wohl in seiner Jugend einen gewaltigen Knacks, denn ein junger Mann ist zum axtschwingenden Mörder geworden, der seine Opfer am liebsten im Todeskrampf fotografiert. Damit stellt er sich sein ganz privates Fotoalbum zusammen. Bald schon ist die ganze Familie ausgerottet. Eine Frau –das vermeintliche letzte Opfer– kann den irren Killer stoppen.
Diese modische Verbindung aus „Augen der Angst“ und „Freitag der 13.“ ist trotz des relativ hohen Body-Counts ein Reinfall auf der ganzen Linie. Die hölzernen Jungdarsteller sowie das abgelutschte Skript können wirklich niemanden mehr vom Hocker reißen. Auch das Rätselraten um den Mörder hält sich in Grenzen. Im Gegensatz zu den bekannteren Vorbildern ist „Darkroom“ lediglich ein konservativer Stalk’n-Slash-Film von der Stange, der zudem in der deutsche Fassung noch geschnitten zu sein scheint. Mit Aarin Teich, Jill Pearce, Jeffrey Arbaugh, Sara Lee Wade u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin