Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein junger Mann arbeitet als Kameramann in der Pornobranche Hollywoods. Hier fühlt er sich wohl, denn der Blick durch das Objektiv gewährt ihm Schutz gegenüber dem weiblichen Geschlecht, dem er seit einem Kindheitserlebnis (da haben wir es wieder!) ablehnend gegenüber steht. Als sich jedoch zwischen ihm und einer Kollegin zarte Liebesbande knüpfen, ist er in seinen Gefühlen hin und her gerissen, bis er eines Tages das tötet, was er liebt…

Dieser tödlich langweilige Psychothriller ist der Bodensatz dieses Subgenres. In beklemmend kalten und gefühllosen Bildern wird die Geschichte des jungen Kameramannes erzählt, ohne jedoch dabei dramaturgisch oder psychologisch in die Tiefe zu gehen. Unterbrochen wird die Handlung durch einige banale Sexeinlagen (zum Teil in Form von Filmclips), die so viel unfreiwilligen Humor beinhalten, wie nur irgend möglich. Einige vordergründig eingebrachte Querverweise zu „Augen der Angst“ wirken eher blasphemisch als unterhaltsam. „Insanity“ endet ebenso kurios wie er beginnt. Und das alles ist von einer Frau verzapft worden! Mit Christopher Augustine, Jeanette Dilger, Dick Glass, Gayle Davis u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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