Im Wilden Westen. Der legendäre Outlaw Jesse James ist auf der Suche nach einer neuen Bande, die er schließlich auch in Butch Currys „Wild Bunch“ findet. Bei einem Postkutschenüberfall wird Jesses Kumpan Tracy schwer verletzt. Jesse bringt Tracy zu einer Doktorin –zufällig ist diese Frankensteins Enkelin–, die nur auf ein passendes Opfer gewartet hat, um künstliches Leben zu erschaffen…
Dieser Film ist einer jener seltenen Mixturen aus Western- und Horrormotiven. Leider wird „Jesse James Meets Frankenstein’s Daughter“ aber in seiner völlig danebenliegenden Inszenierung keinem der beiden Genres gerecht. Figuren aus dem realen Wilden Westen werden wüst durcheinandergewürfelt, und auch die Anleihen aus dem Mad-Scientist-Bereich werden nur selbstzweckhaft eingesetzt. Was zählt, sind die puren Trash-Momente. So z.B. wenn sich in der Eingangssequenz ein verbitterter Vater mit knallgelber Limo die Birne zuschüttet oder aber der in grellen Farben bemalte Stahlhelm, der dazu dient, den Strom in die künstliche Kreatur zu jagen. Der Rest besteht aus schlechten Matte-Bildern, unglaubwürdigen Dialogen und „haariger“ Action. Vergleiche auch „Billy the Kid vs Dracula“. Mit John Lupton, Cal Bolder, Narda Onyx, Stephen Geray u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin