Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Lesley Fontaine ist eine sexhungrige Psychopathin, die allein in ihrem Landhaus lebt und jeden umbringt, der sie besucht. Die Taten schiebt sie ihrem Bruder Kevin in die Schuhe, von dem der Zuschauer glaubt, daß er nur in der Phantasie Lesleys lebt.

„Keep My Grave Open“ ist ein ganz bizarrer Slasherfilm, der seinesgleichen sucht. In einfach gehaltenen Bildern wird die Geschichte einer echten Irren erzählt, wobei die Motivation der Täterin im Dunkeln bleibt. Für heutige Verhältnisse ist der Film größtenteils langweilig und zähflüssig. Doch 1979 dürfte der im Mittelteil stark in den Sleaze-Bereich abrutschende Streifen dem einen oder anderen prüden US-Zuschauer schweißnasse Hände verschafft haben. Wenn man jedoch die billige, zuweilen recht spekulative Machart außer Acht läßt, so versteckt sich dahinter eine fast klassisch zu nennende Geschichte, die von einer makabren Poesie à la „The Terror of Dr. Hichcock“ inspiriert wurde. Denn letztlich verbergen sich hinter den Morden der Lesley Fontaine die zur sexuellen Stimulation benötigten Todessehnsüchte. Mit Camilla Carr, Gene Ross, Stephen Tobolowsky, Ann Stafford u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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