Stanley Putterman kauft seiner Familie einen Parabolspiegel für noch mehr Fernsehprogramme. Doch anstatt des erhofften TV-Signals kommt via Satellit ein außeridisches Fabelmonster in das Wohnzimmer der Puttermans. Leider bemerken dies aber nur der Opa und sein Rambo-geschulter Enkel, der sich daran macht, das Monster zu vernichten.
„Terror Vision“ ist ein verkrampfter Versuch, eine Satire auf den American Way of Life mit Hardcore-Horroreinlagen zu vermischen. Die Familie Putterman wird dermaßen überzogen dargestellt, daß hier dem Zuschauer jegliche Identifikationsmöglichkeit fehlt. Auch die Lebensumstände der Filmfiguren sind wenig glaubhaft. Nun zum Horrorteil: Die Make-Up-Effekte sind von John Carl Buechler, und auch ansonsten ist genau das Produktions-Team zusammen, was uns bereits „Ghoulies“ und „Troll“ bescherte. So darf man zwar eine solide F/X-Arbeit betrachten, aber der Rest ist ebenso schnell produziert wie die der Rest aus Charles Bands Empire-Fabrik. Fazit: Einige kleine Einfälle sind zwar ganz nett und retten „Terror Vision“ allerdings nicht vor dem totalen Aus. Mit Diane Franklin, Gerrit Graham, Mary Woronov, Chad Allen u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin