Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Albert wurde von seiner Mutter in eine Nervenheilanstalt gesteckt, weil dieser immer wieder wegen ihres Vorlebens als Prostituierte haderte. Kein Wunder also, daß Albert ein gestörtes Verhältnis zu Frauen entwickelt hat. Als er aus der Anstalt flüchtet, macht er sich auf die Suche nach dem perfekten weiblichen Wesen. Er begegnet der frühreifen Annie, die ihn in ihrer Reinheit fasziniert. Um sich abzureagieren, tötet Albert andere „schuldige“ Frauen.

„Höllenfeuer“ ist einer der ersten Filme im Horrorgenre, welche die Geschichte als nüchternen, objektiv abgefilmten Krankenbericht darreichen. Durch das völlige Fehlen von Identifikationsfiguren und der dadurch verbundenen wenig kinogerechten Übertragung der Angst auf den Zuschauer sind einige Szenen unerträglich hart und erscheinen dem Zuschauer als krankhaft oder pervers. Eine ähnliche Wirkung entwickelten auch Filme wie „Maniac“ und „Todesschrei am Telefon“. Trotz der beachtlichen Leistung des Hauptdarstellers kann „Höllenfeuer“ wegen seiner geringen Produktionsmittel nicht völlig überzeugen. Lediglich das Finale in einem Warenhaus voller Schaufensterpuppen ist gut fotografiert und zeigt die technischen Fähigkeiten des Regisseurs. Mit „The Destructor“ hat Paul Leder 1987 ein eigenes Remake des vorligenden Films geschaffen. Mit Zooey Hall, Geri Reishl, Joanne Moore Jordan, Greg Mullavey u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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