Franks Bewertung

starstarstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als das einsam gelegene Gefängnis Creedmore in der Nähe von Tucson wieder für den Strafvollzug hergerichtet wird, ahnt noch niemand, daß sich hier der Geist von Charles Forsyth, einem unschuldig Hingerichteten, breitgemacht hat. Und wie es der Zufall so will, wird auch noch der alte Direktor von damals, Warden Sharpe, reaktiviert. Die neuen Gefangenen merken bald, daß etwas mit dem Gemäuer nicht stimmen kann. Der Sadist Sharpe glaubt zwar auch, den Grund dafür zu kennen, doch kämpft er mit brutalen Methoden gegen seinen und den Aberglauben der Knackis an…

Renny Harlin hat mit „Prison“ einen relativ intelligenten und teilweise recht obskuren Schocker gefertigt, der hauptsächlich durch seine konsequent durchgestylten Bildkompositionen und die aufwendigen Effekte unterhalten kann. Leider ist die deutsche Fassung mal wieder an den entscheidenen Stellen geschnitten. In der Darstellung des brutalen Gefängnisalltages ist der Streifen recht realitätsgetreu und beschönigt nichts (so nehme ich mal an!). Auch hat es Renny Harlin von Anfang an verstanden, Creedmore als eine Art unheilvollen Ort einzuführen und eine entsprechend unheimliche Atmosphäre zu kreieren. Durch die solide aufspielende Besetzung setzt sich „Prison“ auch darstellerisch vom üblichen Durchschnitt ab. Erstaunlicherweise ist „Prison“ von Charles Band als ausführendem Produzenten „begleitet“ worden– und dennoch gut geworden! Das UK-Video ist uncut und Stereo. Mit Lane Smith, Viggo Mortensen, Chelsea Field, André De Shields u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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