Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Schreckliches geschieht auf dem Boden des Ozeans: Radioaktiver Müll verwandelt dort liegende menschliche Skelette in ungeheuerliche Seemonster, die schon bald in Kalifornien an Land kommen. Dort stören sie als erstes eine Beachparty, an der auch die Teenager Hank Green und Elaine Gavin teilnehmen. Elaines Vater, ein bekannter Doktor, findet heraus, wie man den Monstern zu Leibe rücken kann, doch das nächste Blutbad kündigt sich schon an– und zwar auf einer Pyjama-Party.

Irgendwie sind die Zeiten schon komisch: Was früher reinster Müll war, wird heute als Kultfilm verehrt. Das gleiche „Schicksal“ trifft auch auf Del Tenneys „The Horror of Party Beach“ zu, der so fürchterlich schlecht ist, daß er schon wieder gut wird. Die Rock’n-Roll-Einlagen, wie z. B. „The Zombie Stomp“, sind eine Beleidigung für jedes Ohr, die Darsteller stolpern ziellos durch die Strandkulisse, und die Monster werden mit dermaßen lauten Paukenschlägen angekündigt, daß selbst der im Tiefschlaf befindliche Zuschauer mit Schrecken aus dem Fernsehsessel fährt. Die Krönung sind und bleiben jedoch die grausigen Make-Up-Effekte, die zum Glück im Dunkel der schlecht ausgeleuchteten Inszenierung verschwinden. Mit John Scott, Alice Lyon, Allan Laurel, Eulabelle Moore u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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