Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Tagsüber schlafen sie, doch des Nachts jagen sie auf Motorrädern durch den Vergnügungspark im kalifornischen Küstenstädtchen Santa Clara: die „Lost Boys“, eine Gang jugendlicher moderner Vampire. Der junge Michael gerät in den Bann der wild-attraktiven Starr, dem einzigen weiblichen Mitglied der Bande. Doch bevor Michael endgültig in die Fänge von David und seinen „Lost Boys“ gerät, mobilisiert sein kleiner Bruder Sam, durch Horror-Comics schlau geworden, ein paar Freunde, die sich dann gegen die Vampire stellen…

Joel Schumacher hat es bei seiner Horrorkomödie „The Lost Boys“ verstanden, die klassischen Versatzstücke des Subgenres auszutauschen und die relativ simple Geschichte mit einigen modischen Assecoires sowie oberflächlichen Reizen durchzustylen. Dabei herausgekommen ist ein einigermaßen spannender, zumindest aber sehr unterhaltsamer Genrefilm, dessen anfänglicher Spaß zum Ende hin recht blutig wird. Kein Wunder also, daß Schumacher das Ganze zu einem Effekte-Spektakel werden ließ, welches ganz auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten ist. Ältere Genrefans werden beim Betrachten von „The Lost Boys“ wehmütig an die Auftritte Christopher Lees in den Hammer-Filmen zurückdenken. Die deutsche Fassung ist auf Video cropped, die NTSC-Laserdisc ist letterboxed (1,8:1). Mit Corey Haim, Kiefer Sutherland, Dianne Wiest, Jason Patric u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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