Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Zwei einsame und verschlossene Kinder wachsen in einer Welt voller Kälte und Tyrannei auf. Ihr einziger Freund ist „Pin“, eine lebensgroße Puppe. Als diese Puppe anfängt, ein merkwürdiges Eigenleben zu führen, geschehen die ersten „Unfälle“. Schon bald ist klar, daß „Pin“ von einem der beiden Kids telepathisch geführt wird…

„Pin…“ ist ein überraschend guter Thriller, der die Reihe der „Psycho“-Nachfolger um eine interessante Variante bereichert. Die Besetzung aus unverbraucht wirkenden Jungschauspielern ergänzt sich hervorragend mit der energischen Regiearbeit Sandor Sterns, der trotz der offensichtlich geringen Mittel ein Höchstmaß an Ergebnis erzielt hat. Die Handlung verbindet auf faszinierende Weise die Freudsche Thematik der frühkindlichen Sexualität mit soliden Thrillermotiven. Lediglich eine zu sehr auf Publikumswirkung hin inszenierte Schlußsequenz, wie sie seit Brian de Palmas „Carrie“ zum Horror-Repertoire gehört, wirkt etwas störend. Mit David Hewlett, Cyndy Preston, Terry O’Quinn, Brownen Mantel u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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