Ungarn im 17. Jh.: Herzogin Elisabeth Narasdy, die nach dem Tod ihres Gatten zur Hälfte Land und Schloß geerbt hat, entdeckt durch Zufall, daß ihr das Blut von Jungfrauen Schönheit und Jugend zurückgibt. Leider ist das Vergnügen nur von kurzer Dauer, und ein nächstes Opfer muß her. Töchterchen Imre kommt der mordenden Mutter auf die Schliche…
„Comtesse des Grauens“ gehört zu den relativ stimmungsvollen Verfilmungen der Geschichte um die berüchtigte Gräfin Erzebeth Barthory, welche tatsächlich irgendwann im finsteren Mittelalter in Blut gebadet haben soll. Die durch die Handlung bedingten Greueltaten sind erstaunlich dezent und unspektakulär umgesetzt. Regisseur Peter Sasdy verlegt den Horror der Geschichte mehr auf die Konfliktebene Mutter-Tochter und verzichtet fast gänzlich auf grobe Veräußerlichungen. Die darstellerischen Leistungen sind wie bei den meisten Hammer-Produktionen routiniert und solide. Mit Ingrid Pitt, Nigel Green, Sandot Elès, Patience Collier u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin