Die Astronauten einer Raumstation entdecken mitten im All ein unbekanntes, dahintreibendes Raumschiff. Als man übersetzt, präsentiert sich ein Bild des Schreckens: Alle Raumfahrer, die in diesem fliegenden Genlabor gearbeitet haben, sind tot– bis auf eine merkwürdige Frau. Nach der Rückkehr zur Erde erzählt Niya, eben jene Frau, daß ihr Heimatplanet „Dessa“ von einem Despoten beherrscht wird. Man rüstet zu einer Expedition dorthin…
Der gute, alte Trick von Roger Corman funktioniert anscheinend immer noch: Man nehme einen dieser höchst kunstvollen Science-Fiction-Langweiler aus dem Osten, stelle die Handlung durch Schnitte etc. etwas um und gebe dem Ganzen einen schmissigen Titel. So gibt es in Richard Viktorows „Zombie Beauty in Space Massacre“ weder Zombies noch ein Massaker. Viel eher geht es um höchst philosophische Dinge wie Umweltzerstörung, Weltfrieden etc. Action ist da natürlich kaum angesagt, auch wenn die Szenen in dem zerstörten Raumschiff recht gut sind und irgendwie an Tobe Hoopers „Lifeforce“ erinnern. Hierzulande lief „Zombie Beauty in Space Massacre“ unter dem weitaus unspektakuläreren Titel „Die Frau aus dem All“ in einer 146-minütigen Fassung, die höchstwahrscheinlich der russischen OF sehr viel näher ist als die UK-Fassung. Mit Helen Metelkine (= Jelena Metjolkina), Alexander Lazar (= Alexander Lasarew), Mady Sementsov (= Nadesha Semenzova) u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin