Franks Bewertung

starstarstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

03.09.2019
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Review

von Frank Trebbin

Kurz vor Almeria, Spanien. Zwei Kriminelle, frisch aus dem Knast entflohen, nehmen sich eine weibliche Geisel und machen sich auf den Weg zu Gangsterboss Vicuna, der ihnen noch Geld schuldet. Doch schon bald merken die beiden, dass Vicuna in Wirklichkeit der Anführer einer Meute von außerirdischen Zombies ist, für die junge Frauen nichts weiter als Nahrung darstellen. Das unfreiwillige Anti-Helden-Trio entschließt sich, dem Grauen ein Ende zu bereiten, und so nimmt eine höllische Nacht ihren Lauf…

Der Originaltitel sagt einfach alles! In „Mucha Sangre“, einer durch und durch wüsten Anarcho-Groteske à la „Aktion Mutante“, geht es derbe zur Sache: Gliedmaßen fliegen durch die Lüfte und Blut spritzt bis kurz vor Barcelona. Das alles erinnert in seiner Liebe zu splatterigen Details an Peter Jacksons Erstling „Bad Taste“, denn auch Pepe de las Heras Film ist ganz großes Fan-Kino. Und wenn dann noch Paul Naschy seine Auftritte als arschfickender Alien-Gangsterboss hat, dann ist auch noch herzliches Schenkelklopfen angesagt. Ok, „Mucha Sangre“ wird nie einen Preis für political correctness erhalten, doch wird er sich angesichts seiner unverblümten Direktheit, seines flotten Tempos und seiner Witze voller Flatulenzen, Fäkalien und Sex in die Herzen der Horror-Fans spielen. Bildformat: 1,78:1. Alternativtitel: „Gangster vs. Aliens“. Des weiteren mit Rodolfo Sancho, Isabel del Toro, Txema Sandoval u. a.

Anmerkung: 2012 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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