Onkel Frank, Ladenbesitzer in Chinatown, wird von den Mitgliedern einer jugendlichen Schutzgeldtruppe ermordet. Doch durch uralte chinesische Geheimformeln wird er zu einem Kyonshee, einer Mischung aus Zombie und Vampir, gemacht. So jagt Onkel Frank durch die Stadt auf der Suche nach seinen Peinigern…
Diese US-Produktion bedient sich des im asiatischen Raum sehr beliebten „hüpfende Vampire“motivs (siehe dazu auch „Robo Vampire“) und verbindet es mit einer typisch nordamerikanischen Rache-und-Streetgang-Geschichte. Was jedoch bei den billigen, hübsch trashigen Hongkong-Filmen wirkt, kann sich bei dem sich selbst zu ernst nehmenden „The Jitters“ nicht voll entfalten. Obwohl Regie-Einfälle und Darstellungskunst hart an der Grenze zur Parodie sind, kann man sich nicht so richtig für John Fasanos Chinatown-Horror erwärmen. Hinzukommt, daß ein Großteil der durchaus vorhandenen Stimmung durch einen unmotivierten Musik- und Zeitlupeneinsatz zerstört wird. Dennoch ist „The Jitters“ weitaus besser als Fasanos „Freakshow“. Mit Sal Viviano, Marilyn Tokuda, James Hong, Frank Dietz u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin