Eine Gruppe jugendlicher Schulschwänzer muß auf einer Schatzsuche die Nacht in einem unterirdischen Grabgewölbe verbringen. Dort sind sie dann allerlei Schrecken ausgesetzt: Geister, Zombies und dergleichen schleichen nämlich durch die langen Gänge des Labyrinths…
In der Absicht, eine Bastardmischung aus Richard Donners „Die Goonies“ und seinen eigenen Schauermärchen zu schaffen, hat Lamberto Bava diesmal das relativ sichere Feld des Erwachsenen-Horrors, das er mit „Dämonen I und II“ erfolgreich beackerte, verlassen. Zwar ist der Mittelteil des für das italienische Fernsehen gedrehten „Die Gruft“ mit seiner stimmungsvollen Fotografie in den unendlich langen Gängen des unterirdischen Tunnelsystems atmosphärisch einigermaßen gelungen, doch wird der Gesamteindruck durch die ewig kreischenden Teenies und das aufgesetzt wirkende Ende geschmälert. Dieses Ende ist dermaßen verwirrend und wirkt nicht zum Film gehörend, daß man meint, Bava hätte schon vorzeitig das Studio verlassen. Weder für ältere noch für jüngere Fans überzeugend. Mit Gregory Lech Thaddeus, Lea Martino, Beatrice Ring, Gianmarco Tognazzi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin