Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Acht Jahre nachdem Cynthia ihre Eltern beim Sex ermordet und das Haus angezündet hat, wird die junge Frau von Alpträumen beherrscht, die irgendetwas mit satanischen Orgien zu tun haben. Während sie im wahren Leben von einer absurden Situation in die nächste stolpert (oder sind das Halluzinationen?), rät ihr ein Doktor zu einer Reise in ihre Kindheit, in der sie offenbar ihrem Daddy sehr angetan war...

Eigentlich ist Ray Dennis Stecklers „Sinthia, the Devil’s Doll“ ja kein richtiger Horrorfilm, weil aber die Handlung durchaus mit Versatzstücken den Genres gespickt ist (s.o.) und der gute Mann eh nur etwas für Die-Hard-Fans ist, erlaube ich mir doch, ihn hier zu nennen. Stecklers filmisches Unvermögen zeigt sich in diesem Drama von seiner besten Seite, ist doch das Ganze ebenso unkompentent hergestellt wie erzählt. So stimmt weder der bescheidene Inhalt, der seinen Gipfel in Cynthias lächerlichen Therapieversuchen erreicht, noch das handwerkliche Drumherum, bei dem die miese Ausleuchtung der Szenen fast schon das Beste ist. Und damit auch jeder drogenumnebelte Zuschauer Ende der 1960er-Jahre kapieren konnte, was da auf der Leinwand zu sehen war, gibt es einen nervtötenden Kommentar aus dem Off dazu. Der Film lag mir zur Besprechung als Code-1-DVD vor. Mit Shula Roan, Dianne Webber, Boris Balachoff u.a. schrecklichen Darstellern.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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