Baron Viktor von Frankenstein erschafft für sein erstes, bereits lebendes Geschöpf eine Partnerin, die er sinnigerweise Eva nennt. Als Eva auch noch ungleich schöner ausfällt als das „Monster“, verstößt Frankenstein sein erstes Geschöpf, um die „neue“ Frau zu seiner Gespielin zu machen. Kann diese Liebe Früchte tragen?
Diese recht eigenwillige Variante des klassischen Horrorstoffes ist in ziemlich jeder Hinsicht ein Flop geworden. Nicht nur, daß sich Franc Roddam in der Auswahl seiner Besetzung mit Sting und Jennifer Beals völlig vertan hat, sondern er hat auch noch den überlangen Film zu einer Soap Opera ohnegleichen werden lassen. Nur die atmosphärisch gut inszenierte Anfangssequenz von „Die Braut“ läßt schmerzlich das erahnen, was dem langatmigen Rest so gänzlich abgeht. Fazit: Von Horror keine Spur. Ein Tip für die eventuelle Wiederaufführung: Mit fetziger Musik unterlegen und als „Flashdance meets Police“ verscherbeln. Alternativtitel: „Frankensteins Braut“. Mit Jennifer Beals, Sting, Clancy Brown, David Rappaport u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin