Wieder einmal gibt es irgendwo auf der Erde (nein, es ist eigentlich Mexiko-Stadt!) einen wahnsinnigen Wissenschaftler, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Zur Verwirklichung seiner Pläne läßt er Menschen auf mysteriöse Weise verschwinden und willenlose Zombies gemeine Verbrechen begehen. Santo, ein in einem goldenen Anzug steckender Ringkämpfer, erhält von einer Frau den Auftrag, ihren vermißten Bruder zu suchen. Klar, daß der mexikanische Superheld bald dem irren Doktor auf die Schliche kommt.
Die Beschreibung mit dem Superheld trifft wirklich zu, denn Santo genießt in seinem Heimatland Mexiko in etwa den gleichen Ruf wie Freddy Krüger unter den US-Kids von heute. Es gibt keine Situation, der der goldfarbene Ringer nicht gewachsen ist, und es gibt keine Frau, deren Herz er nicht zum Erweichen bringt. Einfach toll, oder? Allerdings muß man als Zuschauer viel Geduld mit einem Knaller wie „Invasion of the Zombies“ aufbringen, denn die mexikanischen Ringerfilme sind eine Kategorie für sich: Die Handlung ist meistens einfach gestrickt, „echter“ Horror wird so gut wie kleingeschrieben, und die Dialoge sind wahrlich unter dem Niveau eines Erstklässlers. Kurzum: Auch „Invasion of the Zombies“ ist trotz des verheißungsvollen Titels „nur“ Trash allererster Güte. Mit Santo, Lorena Velazquez, Armando Silvestre u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin