Die zwölfjährige Ivy Templeton wird von einem geheimnisvollen Fremden verfolgt. Als dieser Mann namens Elliot Hoover von den Eltern zur Rede gestellt wird, behauptet er, daß der Geist seiner verstorben Tochter Audrey Rose in das junge Mädchen gefahren sei. Anfangs als lächerlicher Humbug abgetan, bestätigt sich später die Reinkarnation unter dem Einsatz von Hypnose.
Leider ist Hollywood-Veteran Robert Wise hier nur eine flaue Variation der Ausgangssituation von „Der Exorzist“ gelungen, denn „Audrey Rose– Das Mädchen aus dem Jenseits“ wirkt fürchterlich in die Länge gezogen und unattraktiv. Neben einigen gut gelungenen Szenen, die aber nicht ausreichen, um dem Film den nötigen Drive zu geben, sind nur die soliden Darsteller von Interesse. Die sich auf Äußerlichkeiten beschränkenden Tricks sind relativ schlecht gemacht und können in einer solchen großbudgetierten Produktion nicht für ernst genommen werden. Das Drehbuch stammt übrigens von Frank de Felitta. Mit Marsha Mason, Anthony Hopkins, John Beck, Susan Swift u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin