Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Aus dem Blickwinkel des Bullterriers Baxter werden einige Stationen seines Lebens erzählt: Er landet zuerst bei der alten Madame Deville, die er die Treppe herunterstürzt. Dann nehmen ihn die Eheleute Jean und Noelle auf. Baxter wird eifersüchtig auf deren Baby und versucht, es zu ertränken. Danach kommt er zum kleinen Charles, der ihn zum Kampfhund abrichtet

Der formal ungewöhnlich gestaltete Tier-Horror-Streifen mit dem blöden deutschen Titel besticht weniger durch seine erzählerischen Qualitäten, sondern eher durch das Ausmalen kleiner Details. Figuren und Situationen werden lebendig und realistisch geschildert und lassen jegliche US-Abziehbild-Mentalität außen vor. Auf der Horrorebene arbeitet Jérome Boivin „subtil und ohne spektakuläre Gruseleffekte“ (Pressetext Zdeutsche Fassung), bleibt dadurch aber hinter den Erwartungen an das Tier-Horror-Subgenre zurück. Die aus dem Off gesprochenen Kommentare des Hundes sind die heimlichen Höhepunkte von „Bell mir das Lied vom Tod“. Alternativtitel: „Baxter“. Mit Lise Delamare, Jean Mercure, Jacques Spiesser, Sabrina Leurquin u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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