Detective Jersey Callum muß die mysteriösen Tode von drei chinesischen Kindern aufklären. Hierzu versichert er sich der Mithilfe des Mediums Alley Oates, die ihm schon einmal geholfen hat. Als man zusammen die Leichenhalle aufsucht, nimmt dort das Unheil seinen Lauf. Die drei Kinderleichen verwandeln sich in blutgierige Dämonen, die sich erheben und nach Menschenfleisch lechzen. Die eingeschlossenen Besucher –der Ausgang wurde von den Dämonen blockiert– müssen um ihr Leben fürchten.
„The Boneyard“ ist schon ein merkwürdiger Film. Hauptfiguren der Geschichte sind der alte, grauhaarige Bulle Jersey und die schwergewichtige, von Depressionen geplagte Alley. Richtige Anti-Helden also. Sie haben ein Abenteuer zu bestehen, welches einerseits durch ziemlich grimmige Horrorszenen geprägt ist und andererseits auch mit augenzwinkernden Comic-Einlagen (u.a. der riesige Dämonen-Pudel) aufwartet. Deshalb ist es schwer, James Cummins’ Film richtig einzuordnen. Die F/X sind gut gemanagt und im Falle der Kinder-Dämonen-Masken stellenweise echt eklig. Alles in allem kann man mit „The Boneyard“, der Spaß beim Sehen macht, ganz zufrieden sein. Nur die zynischen Dialoge in der deutschen Fassung in bezug auf alles, was mit Leichen zu tun hat, (z.B. wird aus einer Leichenschau eine Peep-Show), wirken richtig deplaziert. Mit Ed Nelson, Deborah Rose, Norman Fell, James Eustermann u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin