Franks Bewertung

star / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Mehrere Geschäftsleute mit ihren Frauen machen eine Mittelmeer-Kreuzfahrt auf einer Yacht. Unterwegs nehmen sie drei Schiffbrüchige auf, die sich schnell als entflohene geisteskranke Schwerverbrecher entpuppen. Ihr Anführer nennt sich selbst „der Professor“ und befiehlt seinen Männern, sofort mit dem Terror zu beginnen…

Ja, ja, der Titel ist schon sehr treffend: Der Film ist eine grauenvolle Kreuzfahrt durch die tiefen Gewässer der technischen und inhaltlichen Unzulänglichkeiten. Filmisch betrachtet ist Robert Bradleys Beitrag zur Maniac-on-the-Loose-Welle eine Ansammlung zusammenhanglos wirkender Bilder, die in der ziemlich wirren, aus Oberflächlichkeiten bestehenden Handlung einige durchaus vorhandene kritische Ansätze gänzlich im Keim ersticken läßt (z.B. dubiose Medikamenten-Geschäfte). Das Ende geht in einem konfusen Schnitt-Hickhack unter, was nicht unbedingt auf die deutsche Fassung zurückzuführen ist. Inhaltlich bietet „Kreuzfahrt des Grauens“ nur eine sehr dürftige und vor allem widerliche Sex-and-Crime-Mischung. Mit Herbert Fux, Ann Smyrner, Karin Schubert, Mario Novelli u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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