John Sweet hat zwar einen „süßen“ Namen, ist aber ansonsten gar kein netter Kerl: Seit einem Kindheitserlebnis ist er nämlich ein psychopathischer Frauenhasser, der auch schon mal zum Messer greift, wenn es ihm zu bunt wird. Im Moment ist er hinter der Schlagersängerin Shanna her, die zu allem Überfluß auch noch Ähnlichkeit mit Sweets Mutter hat. Doch zum Glück wird Shanna von Ex-Cop Jack Dillon beschützt, der als Nahkampfexperte so manchen Schlag austeilen kann
Wie man anhand des Kurzinhaltes sieht, hat Charles Philip Moore, der auch das Drehbuch schrieb, alle möglichen Erfolgsfilme durcheinandergewurstelt und für Roger Cormans „Concorde“-Filmfirma einen echten B-Knaller geschaffen, der ebenso oberflächlich wie unoriginell ist. Kevin Costners „Bodyguard“ stand ebenso Pate für diesen Schmarrn wie William Lustigs „Maniac“ oder eines der vielen Chuck-Norris-Vehikel. Leider ist darüber hinaus aber die deutsche Fassung für eine Freigabe ab 16 Jahren dermaßen schmerzlich gekürzt worden, daß „Black Belt“ in keinster Weise mehr unterhaltsam ist. Fazit: Mehr als überflüssig. Mit Don „The Dragon“ Wilson, Deidre Imersheim, Matthias Hues, Richard Beymer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin