Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Charles Brown ist Kommandant eines US-Marinestützpunktes auf einer kleinen Pazifikinsel. Dort kommt eine „verhängnisvolle Fracht“ in der Gestalt an, daß einige Forscher eine seltsame Pflanze vom Südpol einfliegen lassen. Diese Pflanze, in Wirklichkeit eine außerirdische Lebensform, entwickelt sich zu einem Monsterbaum, der hinter den Marinesoldaten her ist. Brown kämpft die Pflanze mit Feuer und Napalm nieder.

Michael A. Hoeys Film ist ein gutes Beispiel dafür, daß die richtige Mixtur aus unvergeßlichen Darstellern (allen voran Sexbombe Mamie van Doren), blödsinnigen Dialogen, miesen Sets und lausigen Effekten auch noch Jahre nach der Entstehung für einen –wenn auch nur im Trash-Bereich– hohen Unterhaltungswert sorgen kann. Die Idee zu diesem Streifen stammt eindeutig von dem 51er-„Das Ding aus einer anderen Welt“ (Regie: Christian Nyby und Howard Hawks) und die teilweise recht kruden Splattereffekte (z.B. ein abgerissener Arm) haben ihren Ursprung bei Herschell Gordon Lewis, wenn sie auch weitaus harmloser sind. Betrachtet man „Verhängnisvolle Fracht“ als ernsten Film, so muß man zu dem Urteil kommen, daß er wirklich unter aller Kanone ist. Wie aber bereits oben erwähnt, dürfte der Streifen für Trash-Fans ein absolutes Muß sein, zumal Mamie van Doren hier wieder absolut umwerfend ist. Alternativtitel: „Navy Night Monsters“. Des weiteren mit Anthony Eisley, Pamela Mason, Bobby Van, Billy Gray u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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