Franks Bewertung

starstarstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Rom. Cathy Thorn, Ehefrau von US-Botschafter Robert Thorn, verliert bei der Entbindung ihr Kind. Zum Glück bietet ein Priester just in diesem Augenblick ein Kind an, dessen Mutter bei der Geburt gestorben sei. Robert Thorne willigt in das Tauschgeschäft ein. Jahre später –die Thorns leben jetzt in London– hat sich Damien, so der Name des Juniors, zu einem merkwürdigen Kind entwickelt. Zudem sterben in seiner Umgebung Menschen unter mysteriösen Umständen. Robert Thorne macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit seines Sohnes und muß feststellen, daß er den Sprößling des Teufels großzieht…

Hier wagt sich ein großes Studio an die Verfilmung eines kleinen, altbekannten Stoffes: Der immerwährende Kampf zwischen Himmel und Hölle, zwischen Christus und Antichrist. Großbudgetiert und mit Hollywood-Staraufgebot erzählt Richard Donner die Geschichte spannend und unterhaltsam und schreibt ein neues Kapitel in Sachen „kreatives Töten“. So kann „Das Omen“ durchaus als Vorläufer späterer Body-Count-Streifen à la „Freitag der 13.“ gesehen werden. Auf kassenträchtige, tricktechnisch ausgefeilte Effekte (der heimliche Höhepunkt von „Das Omen“ ist die Szene mit der Scheibe!) wird ebensowenig verzichtet wie auf ein negatives, offenes Ende, welches die Möglichkeit der Fortsetzung läßt. Der Film, hüben wie drüben ein Kassenschlager, ist –natürlich stark gekürzt– im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt worden, was zu erheblichen Diskussionen um Jugendschutz etc. führte. Auf Video gibt es zwei verschiedene Fassungen: 1) alt und uncut, 2) neu und geschnitten. Beide Videos sind Pan-Scan. Mit Gregory Peck, Lee Remick, David Warner, Billie Whitelaw u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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