Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Arizona um 1870. Eine Postkutsche fährt übers Land. Den ganz in schwarz gekleideten Passagier würde niemand für Graf Dracula höchstpersönlich halten, wenn da nicht einige Leichen, die den typischen Vampirbiß aufweisen, den Weg säumen würden. Billy the Kid, vom Revolverheld zum braven Bürger gewandelt, riecht den Braten ziemlich schnell. Doch können Revolverkugeln den Prinzen der Dunkelheit aufhalten?

In den USA genießt er Kultstatus, hierzulande ist er weitestgehend unbekannt (und bisher auch noch nicht erschienen). Die Rede ist von „Billy the Kid vs Dracula“, einem lupenreinen Trash-Film, der ebenso wüst-bizarr ist wie sein Pendant „Jesse James Meets Frankenstein’s Daughter“. William Beaudine bedient sich ungeniert einiger klischeehafter Versatzstücke aus dem Pferde-Opern-Bereich, reichert sie mit der historischen Figur Billy the Kid an und läßt dann diesen Plot gnadenlos auf die Horrorgemeinde los. Das Ergebnis ist unzweifelhaft nicht gelungen: Weder Westernfans noch Gruselfanatiker kommen bei „Billy the Kid vs Dracula“ auf ihre Kosten. Mit John Carradine, Chuck Courtney, Melinda Plowman, Virginia Christine u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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