Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das Presseheft sagt zu „Skeleton Man“: Vier Top-Soldaten einer amerikanischen Special Force Einheit kehren nach einem Routine-Training im Wald nicht ins Lager zurück. Einziger Hinweis ist die verstörende Nachricht über eine nichtmenschliche, bestialische Kreatur, die unverwundbar zu sein scheint. Captain Leary und Sergeant Oberon machen sich mit acht der besten Elite-Soldaten auf den Weg, um den Fall aufzuklären. Doch im Wald erwartet sie das blanke Grauen…

Was sich als Zitat noch ganz gut anhört, entpuppt sich leider in Wirklichkeit als wahrer Horror-Trash, bei dem kein Auge trocken bleibt. Weder das Drehbuch noch die Inszenierung sind auf Augenhöhe; das erste Drittel ist sogar nur ein zusammengestoppeltes Sammelsurium an schlechten Actionszenen, zu denen sich schlichtweg der Zugang verschließt. Doch auch später interessieren in dieser Z-Grade-Hinterhofproduktion keine Erklärungen zur Story mehr, denn es wird gleichsam viel gequatscht wie geschossen. Die bewußt auf blöde getrimmten Dialoge stehen im krassen Gegensatz zu den ebenso blutigen wie banalen F/X. Glücklicherweise entlarvt das „Making of“ auf der DVD (16:9) „Skeleton Man“ als überlangen, gewollten Party-Witz. Bei den Dreharbeiten durften lachen: Michael Rooker, Casper Van Dien, Sarah Ann Schultz, Nils Allen Stewart u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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