Auf irgendeinem Übungsgelände der US-Armee geht ein Meteor runter, aus dem eine außerirdische Kreatur kriecht, die einen zufällig vorbeifahrenden Motorradfahrer in eine Kampfmaschine auf zwei Rädern transformiert. Sergeant Kirby wird mit ein paar Mann, darunter auch ein weibliches Medium, in das Gebiet geschickt, um die Situation zu prüfen. Natürlich gibt es in der Gruppe einen Verräter, der das außerirdische Wesen für die Militärs sicher stellen soll. Währenddessen sorgt der Alien-Biker für Action...
„Predator“ für Biker-Fans – oder wie man ein großes Vorbild billig recyclen kann! Tom Callaway hatte mit seinem „Murdercycle“ sicherlich Besseres im Sinne, doch leider muß man feststellen, dass das fertige Produkt nur eine unterbelichtete Direct-to-Video-Produktion geworden ist, die voller Unzulänglichkeiten steckt. Das fängt schon mit den altbackenen Spezialeffekten an und hört mit den übertrieben-martialischen, dumm-drögen Dialogen, die von armseligen Darstellern in bester Söldnerfilm-Manier gebrubbelt werden, auf. Die Actionszenen erreichen gerade mal übliches TV-Niveau und sorgen letztendlich dafür, dass sich trotz der vielen Ballereien gähnende Langeweile breit macht. Alternativtitel: „Mörderbike“. Mit Charles Wesley, Cassandra Ellis, Robert Donovan, Michael Vachetti u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin