Inmitten der weiten Prärie hocken der Kopfgeldjäger Morrison und der Städter Dietz um ein Lagerfeuer. Anstatt zu schlafen, erzählen sich die beiden Gruselgeschichten. Da geht es um einen Mann, der von Indianern lebendig begraben wird, um eine Frau, die auf sehr merkwürdige Weise schwanger wird, um eine mörderische Familie und um einen um Sauberkeit bemühten Revolverhelden.
Obwohl „Spuk am Lagerfeuer“ aufgrund seiner Herkunft als TV-Produktion ein paar inszenatorische Unebenheiten aufzuweisen hat, ist er doch interessanter als vieles, was sonst so beim Fernsehen hergestellt wird. Die Rahmenhandlung orientiert sich ein wenig an dem „Twilight Zone“-Kinofilm und weist auch sonst viele Parallelen zu anderen Genrevertretern auf. Dennoch macht das Ganze einigermaßen Spaß, denn zum einen ist „Spuk am Lagerfeuer“ stellenweise hübsch gorig, und zum anderen sind die Darsteller echt gut drauf. O. g. Laufzeit ist ohne Abspann. Mit James Earl Jones, Brad Dourif, Will Hare, Marc McClure u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin